Sitterstadion
Ein Stadionname ist kein Marketinginstrument. Er gehört zum Selbstverständnis eines Vereins, seiner Fans und seiner Heimat. Namen mit Werbebezug sind austauschbar;
Identifikation entsteht dort, wo Sprache Bestand hat.
Der Name Sitterstadion steht für einen solchen Anspruch. Er bezeichnet einen Ort, ohne ihn zu vermarkten, und schafft einen Bezug, der über Verträge und Kampagnen hinausgeht.
Der FC St. Gallen ist eng mit der Ostschweiz verbunden. Diese Verbindung zeigt sich nicht nur im Verein selbst, sondern auch in der Art, wie über ihn gesprochen wird. Ein werbefreier Stadionname stärkt diese Verbindung, weil er im Alltag funktioniert, weidererkennbar ist und nicht von wirtschaftlichen Interessen abhängt. Er ermöglicht Kontinuität und schafft Raum für Erinnerungen, die nicht bei jedem Namenswechsel neu beginnen müssen.
Der Begrifft Sitterstadion greit all diese Idee auf. Die Sitter ist als Fluss Teil der gesamten grün-weissen Region. Der Name ist schlicht, lokal verankert und verständlich. Er wurde von vielen Fans bewusst gewählt und ist seit der Abstimmung im November 2025 offizieller Bestandteil der St. Galler Stadionbezeichnung.
Der Espenblock St. Gallen und der Dachverband 1879 stehen für einen Stadionnamen, der aus der Region heraus entsteht und von den Menschen getragen wird, die diesen Ort nutzen und prägen.
Nicht als kurzfristige Forderung, sondern als Haltung. Das Sitterstadion ist Ausdruck davon - und wird es bleiben.
Weitere Informationen zum Sitterstadion gibt es hier.